Ein alter Bekanter

Wer hätte es gedacht, mein fotografischer Weg hat mich damals von Nikon zu Fuji, Olympus, Panasonic und Canon geführt. Seit gestern gibt es das Nikon-Comeback und der Kreislauf schließt sich. Aber dies hat auch triftige Gründe.

Nikon D7500 the Killerfacts

Vielleicht aber ein paar Worte warum ich von tollen Kameras wie Canon 200D, Fuji X-M1, Olympus OMD, Lumix G70 oder GX80 wieder einen Schritt in Richtung Nikon mache.

Bei all dem Luxus und technischen Schnickschnack den die zuvor genannten Kameras für mich bieten, haben sie mich fotografisch nicht weiter entwickelt. Die vielen Features in den Modellen haben dazu geführt, das ich in meiner Entwicklung als Fotograf oft den “Roten Faden” verloren habe. Wenn ich dabei an meine erste Nikon D7100 zurückdenke, stelle ich immer wieder fest, das ich damit die besten Bilder und Kompositionen erstellt habe – aber warum?

Der Fallback zur Nikon ist der Versuch mich erneut mit der klassischen und puristischen Fotografie zu beschäftigen, weit ab von neumodischen Themen wie 4K, Postfokus oder Cinelike-D. Es geht um Fotos und Kompositionen die durchdacht entwickelt sind – Klasse statt Masse. Vielleicht ist genau das der Charme den die Marke Nikon für mich ausstrahlt – kein unsinniger Schnickschnack den man im Bild sowieso nicht erknnen kann, hier macht tatsächlich der Fotograf das Bild.

Die Nikon D7100, die ich damals verkauft habe, ist zwar aktuell sehr preiswert im Fachhandel zu bekommen, mein Interesse galt jedoch der neueren D7500 – dem ISO-Starken Flagschiff der 7000er Serie. Ein bisschen Schnickschnack möchte ich also doch haben, denn auf WiFi oder Bildstabi mochte ich dann doch nicht so ganz verzichten.

Die D7500 punktet allerdings mit einem ganz anderen Attribut, dem 20MP-Sensor. Entgegen dem Trend immer mehr Bildpixel auf den Sensor zu packen geht Nikon (wie auch SONY) einen anderen Weg, es werden weniger Megapixel. Dies tut Nikon mit Erfolg denn, das Bildrauschen ist auffällig geringer geworden und auch die Dynamik des Bildes ist deutlich gestiegen. In diesem Segment haben Nikon und Sony die Marktführung übernommen.

Die oben beschriebenen Eigenschaften sind also Dinge die der Betrachter im Bild auch tatsächlich erkennen kann und demnach fotografisch eine Bildwirkung erzielen. Es ist ein Alleinstellungs-Merkmal.

Die Killer-Facts

Bedenkt bitte, das die folgenden Faktoren für mich persönlich interessant sind, für Dich/Euch kann es sicherlich andere Faktoren für eine Kaufentscheidung geben.

  • bester rauschfreier APS-C Sensor der Klasse
  • beste Bild-Dynamik im APS-C Segment
  • Mikrofoneingang
  • Kopfhörer Ausgang
  • Klappdisplay
  • neuster EXPEED-Prozessor
  • größte ISO-Range (bis ISO 1,64Mio !!!)
  • neues flaches Bildprofil für bessere Nachbearbeitung
  • Videoaufzeichnung in MP4
  • Bildstabi im Videomodus (elektronisch)
  • Knöpfe! viele viele Knöpfe zur Bedienung
  • Weiternutzung meiner Nikon-Objektive wie:
  • SIGMA 70-200mm F2.8
  • NIKKOR 85mm F1.8
  • NIKKOR 50mm F1.8

Anhand der Objektive ist schon gut erkennbar, das ich mit der ersten Nikon D7100 als Portraitfotograf unterwegs war.