Tablet-Klassen? Nein danke!

Auf dem heutigen Elternabend der IGS findet ein Informationsabend zum Thema „Tabletklassen“ statt. Genau: erst regen wir uns auf das die Kinder nur noch an der Daddelkiste hängen und jetzt setzen wir sie mit absicht davor – ich glaub es hackt!

Schon lange im Vorfeld habe ich einiges über dieses Vorhaben gehört und konnte mir nur ein unvollständiges Bild darüber machen. Auch der so genannte MediaStore der Madsack-Mediengruppe war mir bis dahin nicht geläufig – aber man kann ja nicht alles wissen oder?

In diesem Beitrag möchte ich meine Gedanken als ausgebildeter Informatiker/Programmierer und Netzwerkadministrator darstellen, der sich beruflich auch mit Softwareentwicklung, Ergonomie, Prozessen, Akzeptanzen und Usability in unterschiedlichen Altersstufen beschäftigen muss.

Zu Beginn möchte ich jedoch mal einen Sloagan loswerden der mich aus ethischer und moralischer Sicht schon sehr lange begleitet, seit dem ich das Thema der Tablet-Klassen kenne:

Schulbildung muss kostenlos und für jede Bevölkerungsschicht frei zugänglich sein. Zudem darf die Schulbildung nicht in der Hand von Großkonzernen liegen, sondern in staatlicher Hand.

So viel vorweg und nun zu den ganz konkreten Themen die an diesem Elternabend als „Konzept“ verkauft wurden.

Redner 1: Lehrer einen Laptop/Tablet-Klasse

Der erste Redner eröffnete den Reigen mit vielen Excursionen rund um die omnipräsente Medienwelt und wie stark doch seine Kindheit durch ritualisierte Serien wie „Ein Colt für alle Fälle“ geprägt wurde. Ich sehe das ganz ähnlich, denn natürlich ist auch das Fernsehen durchaus bildend für junge und heranwachsende Menschen, ich selbst habe solche wissenschaftlichen Sendungen wie „Aus Forschung und Technik“, „Kosmos“ oder auch „WDR Computerclub“ in mich aufgesogen und verschlungen. Dennoch ist eher so, das die Qualität des Fernsehens, selbst der öffentlich rechtlichen ARD und ZDF, so rapide abgenommen hat, das man sich ernsthaft fragen muss welche Zielgruppe hier angesprochen werden soll?

Die von dem Redner zitierte und gelobte Medienlandschaft im stile von „Frauentausch“, „Trödeltrupp“, „Berlin bei Tag und Nacht“ oder „Familien im Brennpunkt“ bietet aus meiner Sicht keinerlei Potential für die Bildung junger Menschen. Selbst die teure ARD und ZDF sind mittlerweile derart schlecht in der Qualität, das doch kaum noch jemand weiß das es sich dabei tatsächlich um TV-Sender handelt und daher nicht mit populären Chat-Abkürzungen wie OMG oder WTF verwechselt werden dürfen.

Letztendlich will ich damit sagen, das selbst wir Erwachsene nicht in der Lage sind eine hochwertige und ansprechende Medienlandschaft auf die Beine zu stellen, geschweige denn einen sorgsamen Umgang damit zu pflegen – und nun wollen wir also unsere unerfahrenen Kinder auf diese Medienlandschaft loslassen??? Also bitte! Ich halte das für die schlechteste Idee aller Zeiten. Zumindest würde ich diesem Redner dringend empfehlen seine Reder bezüglich seiner TV-Vorlieben aus seinem Vortrag zu streichen.

Natürlich dürfen in dieser multimedialen Landschaft das Internet allgemein und soziale Plattformen wie Facebook und co. nicht fehlen. Und natürlich sehe ich dies auch wie der Redner, das unsere Kinder den Umgang mit solchen Medien sinnvoll erlernen müssen. Allerdings stellt sich mir eher die Frage, geht es jetzt speziell um Facebook und dessen Bedienung oder ist eher der respektvolle Umgang der Menschen miteinander, egal ob in der virtuellen oder der realen Welt, wichtig. Das ist es doch was den Kindern vermittelt werden soll! Wer weiß denn auch wie lange es Facebook noch geben wird, vielleicht gibt es diese Plattform schon im nächsten Monat gar nicht mehr, und dann? Dann waren alle teuren „Facebook-Lehrstunden“ vollkommen umsonst. Es scheint doch sinnvoller hier einen globaleren Ansatz zu finden, der unabhängig von irgendwelchen namhaften und kurzlebigen Plattformen funktioniert und den Kindern ein solides Werkzeug an die Hand gibt das ihr ganzes Leben bestand hat.

Nachdem sich unser Redner mühsam durch die, aus meiner Sicht weniger gloreiche Medianlandschaft gewühlt hat, kam er noch auf die Vorzüge der Tablets zu sprechen. Gegenüber der traditionellen Computer-Räume an Schulen sind sie leicht zu transportieren, die Kinder haben sie am Mann. Dadurch würden sich aus seiner Sicht Probleme wie:

  • verschlossene Computer-Räume,
  • defekte PC’s,
  • veraltete PC’s,
  • zu strenge Firewalls und und und

von selbst erledigen.
Nunja, dies sehe ich mit verlaub etwas anders, denn es treten auch bei Tablet Probleme auf die da sind:

  • Akku alle oder pfeifft auf 10% wenn wir das Tablet gerade dringend brauchen
  • Passwort vergessen,
  • Tablet vergessen,
  • WLAN kaputt oder falsch administriert,
  • WLAN-Geschwindigkeit zu klein für 10 Schüler,
  • keine Firewall auf den Tablets und somit ungefilterter Zugriff auf potentiell gefährliche Inhalte des Internets,
  • Abbo-Fallen im APP-Store (siehe „Talking Tom“),
  • die Tablets sind mit privatem Kram so zugemüllt das sie für schulische Zwecke kaum noch verwendbar sind,
  • die Kinder zocken lieber unbemerkt Spiele, statt dem Unterricht zu folgen,
  • Werbeeinblendungen flattern pausenlos über den Bildschirm und lenken ab,
  • GPS/LAN-Standort-Tracking, Sie und andere können sehen wo sich Ihr Kind befindet
  • ein kleines Tablet mit nur 700g Gewicht lässt sich einfacher stehlen als ein großer PC mit 10Kg
  • und und und…

Irgendwie fehlt mir da die Motivation anzuerkennen, dass das Tablet jetzt in irgendeiner Art und Weise einen Vorteil für mein Kind hat? Im Gegenteil, den ganzen Administrativen Krempel den zuvor der Admin der Computer-Räume erledigt hat, muss nun mein Kind ohne jegliche Grundkenntnisse in Administration, Rechteverwaltung und Netzwerkkenntnisse mit 10/12 Jahren selbst stemmen. Und wenn es geht soll es auch noch die Hausaufgaben neben her schaffen. Also bitte, das ist eine Illusion!!!

Einziger Ausweg einen Großteil der Nachteile der Tablets aufzufangen ist die Installation einer Sicherheitssoftware auf dem Tablet die den Gebrauch des Gerätes quasi kastriert und nur auf bestimmte Funktionen gestattet. Nur… welcher Elternteil gibt allen ernstes 800,- EUR (und dies ist das Angebot der Madsack-Mediengruppe für das iPAD AIR plus Versicherung) für ein Tablet aus das er nicht zu 100% nutzen kann, dessen Funktionalität weit hinter der eines Taschenrechners liegt? Wohl niemand!

Nagut, dann wende ich mich mal dem zweiten Redner in dieser Präsentationsrunde zu.

Redner 2: Ein Englisch-Lehrer aus einer Waldschule

Vor mir steht ein junger und Energie versprühender Lehrer mit heutzutage durchaus angesagten Tattoos (http://tablets.schule/). Er schloß fix sein iPAD an den Beamer an, tippte für alle im Zuschauerraum sichtbar sein Kennwort in das iPAD ein und eine zauberhaft animierte Präsentation startete, sodass ein „ooohhhhhhh aaahhhhhh“ durch die Reihen der Zuschauer wanderte und alle Anwesenden sofort das zuvor sichtbar eingegebene Kennwort vergessen hatten – aber nun zum Kern.

Und wieder dürfen sich die Zuschauer eine fetzig animierte Präsentation ansehen *uffff* – bestehen Vorträge heutzutage nur noch aus Präsentationen???? Egal, da muss ich jetzt durch

Wird fortgesetzt…

Redner 3: Eine Frau Dr. der Madsack-Mediengruppe

Hoppla, wer hätte es gedacht und schon wieder eine Präsentation wackelt mit langweiligem Text über den Beamer *gääääääääähn*. Und dabei dachte ich immer, das Lehrer in der Lage sind „Medien“ intelligent einzusetzen 😀 Hat denn keiner mal eine bauchredende Handpuppe dabei? 😀 😀

Positiv an „Nummer 3“ war, sie kommt gleich zum Punkt nämlich zum Preis der ganzen Geschichte. Nachdem sie in zwei drei Sätzen das käuflich zu erwerbende Paket beschrieben hat, bestehend aus dem iPAD AIR 16GB und einer Gummihülle, stand auch schon eine freundliche 16,89 EUR für 48 Monate Laufzeit auf dem Bildschirm. Die kleine unbedrohliche 16,89 beunruhigte scheinbar niemanden der anwesenden Eltern, als jedoch ein pfiffiger Papa (eine Reihe hinter mir) plötzlich verkündete, das dieser ganze Spass summa summarum die Elternschaft etwas über 800,- EUR kosten würde, ging plötzlich ein großes Raunen durch die Reihen – jetzt war auch die letzte Reihe wach von denen ich schon leise Schnarchgeräusche vernommen hatte.

Der ganze Infoabend verwandelte sich schlagartig in ein Verkaufsgespräch ala Homeshopping-TV.

Wird fortgesetzt….

Das Konzept fehlt

Am ende des Abends konnte ich kein vorzeigbares, nachhaltiges und lernmedizinisches Konzept für den Einsatz von Tablets im Unterricht erkennen. Ich konnte jedoch einen jungen und technik-affinen Lehrer kennenlernen der scheinbar das iPAD liebt und nun möchte das alle das iPAD lieben. Auch einen Großkonzern als Sponsor der die Finanzierung etwas leichter macht habe ich kennengelernt – aber mal im ernst, soll das ein Konzept sein das wir auf unsere Kinder loslassen wollen? Ich denke nicht!

Validierung der Soft- und Hardware, homogenes Arbeitsmittel

Konzepte sind, neben der Softwareprogrammierung, meine tägliche Arbeit im Beruf. Zu ausgereiften Konzepten gehören Ergebnistypen, konkrete Zuständigkeiten, Arbeitspakete, Zeitpläne, ServiceLevel, Prozesse und so weiter, die nahtlos in einander greifen müssen. Beispielsweise gibt es für die Tablet-Klasse niemanden der für die Validierung der eingesetzten APPs zuständig ist. Zudem gibt es auch keinerlei Qualitätssicherung der installierten Software. Wer unterscheidet zwischen Schund und guter Qualität der Applikationen?

Für mich ist hier auch nicht deutlich geworden wie alle diese Education-Applications bundesweit koordiniert werden, scheinbar macht dies jeder Lehrkörper nach gut dünken und das Schulsystem leider wiederholt darunter, das es keinen einheitlichen, verlässlichen und bundesweiten Lehrplan gibt. Jeder kocht sein eigenes Süppchen. Es muss eine koordinierende Stelle her. Dies ist und bleibt ein sehr großes Problem!

Ein Beispiel:
Unser Unternehmen hat circa 4500 Clients (PCs) im Einsatz. Als Programmierer kann ich mich an einen X-beliebigen Rechner setzen und dort arbeiten. Ich finde mich an jedem diese Rechner zurecht. Warum? Weil mein Unternehmen alle Rechner homogen konzipiert hat, darum! Ich finde sofort alle meine Entwicklerwerkzeuge immer an den gleichen Stellen am Rechner vor und kann sofort mit der Arbeit beginnen. Im Falle der Tablet-Klasse gibt es ein solches Konzept nicht. Was passiert wohl wenn Kinder die Tablets tauschen müssen weil ein Kind sein iPAD zu Hause vergessen hat? Findet es sich zurecht? Findet es die gleichen APPs auch auf anderen Tablets oder muss es sich dann erst stunden lang orientieren um effizient arbeiten zu können? Vielleicht muss es sich seine APPs er noch während des Unterrichts herunter laden? Wer sorgt also dafür, das Hard- und Software homogen und zeitnah verteilt sind? Scheinbar niemand!

Lehrerqualifikation

Sprechen wir mal über die Lehrerqualifikation. Ich habe dieses Schulsystem bei meinen Kindern nun schon seit 26 Jahren begleiten dürfen und eines ist mir aufgefallen, die ältere Generation der Lehrer haben oft Kontaktschwierigkeiten mit neuen Techniken und gerade der EDV, oft stoße ich sogar auf Ablehnung. Auch wenn es vielleicht etwas sexistisch klingen mag, so glaube ich auch, dass viele Lehrerinnen größere Schwierigkeiten mit der EDV-Welt haben als ihre männlichen Vertreter. Wer fängt nun diesen Mißstand ein? Wie sollen Lehrer EDV-gestützt unterrichten wenn sie die EDV und das Internet ablehnen und auf deutsch gesagt keinen Bock darauf haben?
Ich unterstelle auch mal ganz provokannt, das ein Großteil des Lehrkörpers nicht den Unterschied zwischen Datei kopieren, verschieben oder dem Datei referenzieren kennt. Die Luft wird noch dünner wenn die Lehrerin im Unterricht dazu aufgefordert wird via BlueTooth eine Datei zwischen den Tablets der Kinder zu tauschen.

Wird fortgesetzt…

Punkte die unbedingt geklärt werden müssen

  • wer sichtet APP-Store nach didaktisch wertvollen APPS? welche Qualitäts-Kriterien?
  • was passiert wenn mein Kind urhebergeschütztes Material kopiert?
  • wie sieht es mit der Ergonomie aus? Zwar tragen die Schüler kaum noch schwere Schulranzen, verharren jetzt jedoch mit Buckel und klauenhaften Fingern über dem Tablet?
  • wie wird mein Kind vor Zugriff auf bösartige oder anstößige Webseiten geschützt?
  • haben Eltern die Möglichkeit zur Einsichtnahme der Inhalte des Tablets und sind sie dazu auch vom Skill in der Lage?
  • elektronische Inhalte sind immer manipulierbar (siehe WIKI-Problematik). Wie werden die Inhalte auf Glaubwürdigkeit zertifiziert?
  • bleiben Arbeitsergebnisse nach Updates auf dem PAD erhalten?
  • lernen Kinder mit iPADs tatsächlich besser oder lernen sie besser Inhalte zu finden statt sie zu wissen? Gibt es Studien?

Contras

Hier ein paar unsortierte Textauszüge zu dem Thema aus anderen Quellen die ich überaus interessant finde und über die an diesem Elternabend bisher niemand gesprochen hat (natürlich mit Quellenangabe).

…Doch wo neue Lerntechniken Raum einnehmen, können auch alte an den Rand gedrängt werden: der Prozess des Schreibens, zum Beispiel. Der Vorsitzende des bayerischen Lehrerverbands, Klaus Wenzel, schlägt Alarm: „Die Handschrift als Kulturgut und Ausdruck der Persönlichkeit ist in Gefahr.“ Hirnforscher betonen, dass das Schreiben per Hand beim Einprägen helfe. „Bei diesem komplexen Vorgang wird der geschriebene Begriff im Gehirn besser gespeichert als beim Tippen“, erklärt der Nürnberger Neurologe Frank Erbguth. Der Psychiater Manfred Spitzer, Autor des Bestsellers Digitale Demenz, wird noch deutlicher. Wenn es nach ihm ginge, hätten Computer im Klassenraum gar nichts verloren. Er wirft damit die Frage auf: Was bringt der Einsatz der Tablets im Unterricht? …
(Quelle: http://www.zeit.de/2013/30/digitaler-unterricht-tablet-pcs)

…Bardo Herzig, Medienpädagoge an der Universität Paderborn, sagt: „Die eine repräsentative Studie, die zeigt, dass Schüler mit digitalen Medien grundsätzlich besser lernen, gibt es nicht.“…
(Quelle: http://www.zeit.de/2013/30/digitaler-unterricht-tablet-pcs)

…Die Fallstudie zeigte aber auch die Probleme beim Einsatz der Tablet-PCs. Zum einen die mit der Technik: Wenn Schüler Videos an die Tafel projizierten, ruckelte die Wiedergabe, weil die Internetverbindung zu schwach war. Nach einem Update des Betriebssystems konnten Schüler nicht mehr auf Arbeitsmaterial zugreifen. „Mir standen die Haare zu Berge. Ich musste an zehn Geräten Fehler beheben und nebenbei Deutsch machen“, erzählt ein Lehrer. Mittlerweile wurde die Internetverbindung aufgerüstet, und die Technik läuft meist störungsfrei…
(Quelle: http://www.zeit.de/2013/30/digitaler-unterricht-tablet-pcs)

…Das zweite und wohl auch deutlich größere Problem: das Ablenkungspotenzial. Vor allem Spiele, Facebook und YouTube ziehen viel Aufmerksamkeit auf sich. In den Pausen griffen zahlreiche Schüler mit dem Tablet auf Soziale Netzwerke, Spiele und Videos zu. Auch zu Hause ist die Versuchung groß, mit dem Gerät nicht nur Mathe zu machen. Ein Schüler der Waldschule in Hatten hatte sich zu Beginn über 100 Spiele heruntergeladen. Verboten ist das nicht, denn die Geräte gehören den Kindern. Die Eltern haben sie bezahlt. Klassenlehrer Schulken riet Eltern, die Tablets notfalls abends einzukassieren und den Zugriff auf Spiele per Passwort zu sperren…
(Quelle: http://www.zeit.de/2013/30/digitaler-unterricht-tablet-pcs)

…“Digitale Medien sind für uns keine Religion, sondern nur ein Mittel von vielen, um Unterricht besser zu machen“, sagt Stephan Piper, Direktor der Waldschule. Denn allerspätestens seit der berühmten Studie des Bildungsforscher Hattie ist klar: Auf den Lehrer kommt es an. Er muss die Geräte sinnvoll einsetzen. Die Lehrer der Waldschule haben die Erfahrung gemacht, dass das auch mal bedeuten kann, die Flachcomputer bewusst zur Seite zu legen…
(Quelle: http://www.zeit.de/2013/30/digitaler-unterricht-tablet-pcs)

…Computer schaden der menschlichen Entwicklung. Spitzer spricht von „digitaler Demenz“ – ein zuerst in Korea beobachtetes Phänomen… Wenn sich die Menschen heute beim Autofahren nur noch auf ihr Navigationsgerät verlassen, entwickeln sie gar nicht erst die Fähigkeit, sich zu orientieren – obwohl das Gehirn dafür das Potenzial mitbringt. Das gilt auch für Kinder, die in der Schule mit einem elektronischen Griffel an einem Smartboard arbeiten, statt richtig schreiben zu lernen. Das Gehirn bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück…
(Quelle: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article109116237/Finger-weg-vom-Rechner-Surfen-macht-dumm.html)

Eine britische Studie belegt: Internet macht dumm. Bisher wurde immer das Gegenteil angenommen. Doch die leichte Verfügbarkeit von Information und vor allem die ständige Erreichbarkeit in Form von Instant Messaging, Chatten, E-Mailen und Mobiltelefonen soll dumm machen. Der IQ der Testpersonen sank im Rahmen der Studie um bis zu zehn Punkte.
(Quelle: http://www.netzwelt.de/news/71027-studie-internet-macht-dumm.html)

Mit Medienkonsum verbringen Jugendliche mehr Zeit als in der Schule. Das hat Folgen für unser Wahrnehmen, Denken, Erleben, Fühlen und Handeln. Zu den wichtigsten Erkenntnissen im Bereich der Neurobiologie gehört, dass sich das Gehirn durch seinen Gebrauch permanent ändert.
(Quelle: http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article109512790/Macht-das-Internet-uns-dumm.html)

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